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Druck machen

UN-Klimakonferenz

9. November 2017

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Der Autoverkehr ist zugegebenermaßen nur ein Teil unseres Problems mit dem Klima, neben der Verstromung von Braunkohle etwa. Und dennoch: Solange die Autohersteller mit ihren geschönten Angaben zu den Verbrauchswerten die Käuferinnen und Käufer ungestraft an der Nase herumführen dürfen, kann es in Deutschland nicht allzu weit her sein mit dem politischen Willen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Wen wundert‘s? Dafür müsste man schließlich den Kampf mit der übermächtigen Autoindustrie aufnehmen.

Deutschland war einmal Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Aus und vorbei scheint es damit zu sein. Leider. Die Politik knickt ein gegenüber der Wirtschaft. Und die Verbraucher? Sie interessieren sich aktuell offenbar mehr für dicke „SUVs“ als für sparsame Kleinwagen.

Darum kann man nur hoffen, dass in Bonn jetzt Druck aufgebaut wird, damit sich in Deutschland künftig niemand mehr aus der Verantwortung stehlen kann. Weder die Politik, noch die Industrie, noch die Verbraucher.

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