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Kerzenlicht statt Last-Minute-Einkaufen: In einer Umfrage sprachen sich die meisten dagegen aus, die Geschäfte an Heiligabend zu öffnen. Foto: epd
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Mehrheit gegen offene Geschäfte

Heiligabend

7. November 2017

Heiligabend fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. In einer Umfrage sprachen sich gut 87 Prozent der Befragten dagegen aus, dass die Geschäfte öffnen.

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Kerzenlicht statt Last-Minute-Einkaufen: In einer Umfrage sprachen sich die meisten dagegen aus, die Geschäfte an Heiligabend zu öffnen. Foto: epd
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Berlin (epd). Die überwiegende Mehrheit der Deutschen lehnt eine Öffnung der Geschäfte an Heiligabend ab. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Tageszeitung "Die Welt" (Dienstag). Demnach sind gut 87 Prozent der Befragten der Meinung, dass Geschäfte in diesem Jahr an Heiligabend nicht geöffnet haben sollten. Nur etwa jeder zehnte Deutsche (10,3 Prozent) befürwortet eine Öffnung der Geschäfte.

Unterschiede gibt es in dieser Frage zwischen Frauen und Männern. Während 13,3 Prozent der Männer die Öffnung der Geschäfte an Heiligabend befürworten, sind es den Frauen nur sieben Prozent. Bei der Umfrage wurden die Antworten von 5.001 Teilnehmern berücksichtigt.

Sonderregelungen in vielen Bundesländern

Heiligabend fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Dennoch dürfen in den meisten Bundesländern einige Geschäfte am 24. Dezember öffnen, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) bei den Landesregierungen ergab.

Während Händler in Nordrhein-Westfalen von 10 bis 14 Uhr verkaufen dürfen, ist im Saarland die Öffnung von 9 bis 14 Uhr gestattet. In Berlin gelten die längsten Öffnungszeiten. Hier dürfen Supermärkte, Kioske, Bäckereien, Tannenbaum-Verkaufsstellen und Blumenläden von 7 bis 14 Uhr verkaufen, Kunst- und Gebrauchwarenmärkte sogar von 7 bis 18 Uhr. In Hessen und Rheinland-Pfalz bleiben am 24. Dezember die Supermärkte ganz geschlossen.

Supermärkte geschlossen

Nicht alle Supermärkte werden am 24. Dezember die Erlaubnis zur Ladenöffnung nutzen. Die Discounter Aldi Süd und Aldi Nord teilten bereits mit, an Heiligabend nicht zu verkaufen. Penny wird nach eigenen Angaben die Filialen geschlossen lassen. Die selbstständigen Penny-Händler können über die Öffnungszeiten selbst entscheiden. Lidl hat bisher keine Angaben gemacht.

So sehen es die Nutzer von unserekirche.de

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Leser-Kommentare öffnen

Schallblech, 8. November 2017, 9:02 Uhr


Lidl hat sich inzwischen auch gegen die Öffnung entschieden. Bei uns im Ort bleiben auch Edeka und Rewe zu. Ich finde es gut, daß gerade die Großen mit gutem Beispiel voran gehen. Das Personal möchte sich doch auch auf Weihnachten vorbereiten können! Außerdem, und das wird in öffentlichen Stellungnahmen immer vergessen, ist der Tag ja auch der 4. Advent mit dem Bibelwort: "Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! ... Der Herr ist nahe!"
Für manche, vor allem Jüngere, ist es natürlich eine Herausforderung, für drei Tage planen zu müssen, ohne zwischendurch einkaufen zu können. Meine Generation hat damit kein Problem. Anfang Dezember wird abgefragt, wer von den Kindern da ist, und dann wird geplant und rechtzeitig bestellt/eingekauft, das machen wir immer so (und am Vormittag des Heiligen Abends haben wir nach meiner Erinnerung noch nie eingekauft).
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