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Auf dem Mathematikerkongress 2010 in Hyderabad, Indien, in wird Cédric Villanis Forschung mit der renommierten Fields-Medaille ausgezeichnet. Foto: arte

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Wie ich Mathe gehasst hab'!

TV-Tipp, arte, Mi, 22.3, 22.40 Uhr

22. März 2017

Mathematik hilft die Welt zu verstehen und denjenigen, die Mathematik verstehen, kann sie wunderschön und wie Kunst erscheinen.

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Auf dem Mathematikerkongress 2010 in Hyderabad, Indien, in wird Cédric Villanis Forschung mit der renommierten Fields-Medaille ausgezeichnet. Foto: arte

Doch das mathematische Wissen zu lehren, weiterzugeben und zu teilen ist eine Herausforderung. Viele Schüler rund um die Welt hassen Mathematik geradezu und verachten Mathe-Nerds. Das zeigt, dass die Schule oft dabei versagt, den Schülern das Wissen zu vermitteln, das in der heutigen Zeit und in Zukunft immer wichtiger wird. Denn moderne Technik, Wirtschaftssysteme und Wissenschaft beruhen auf mathematischen Konzepten.

Der Dokumentarfilm „Wie ich Mathe gehasst hab‘!“ erforscht die Gründe für die Mathematikverdrossenheit. Dafür begleitet er einen Lehrer bei seinem Unterricht im Mathematik-Vorstudium und zeigt dessen Lehrmethoden. Zudem gibt Cédric Villanis Besuch des Internationalen Mathematikerkongresses 2010, wo seine Forschung mit der renommierten Fields-Medaille ausgezeichnet wird, einen Einblick in die Welt der Mathematiker, die so weit entfernt von dem Erlebnis der Schüler im Mathematikunterricht ist. Zahlreiche Interviews mit Mathematikern und Schülern illustrieren die auseinandergehenden Meinungen bezüglich Mathematik und die Problematik der Mathematikvermittlung.

Der Dokumentarfilm blickt auch auf die Entwicklung von Bildungspolitik und Mathe-Reformen zurück. „Wie ich Mathe gehasst hab‘!“ geht der Problematik des Mathematikhasses auf den Grund, veranschaulicht, wie Mathematik die Welt verändert, und gewährt einen Einblick in die Welt der Mathematiker, die Mathematik lieben.

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Leser-Kommentare öffnen

Atlantica, 22. März 2017, 8:33 Uhr


Ich weiß nicht. Wenn man für den Mathe-Hass Verständnis aufbringt, öffnet man anarchistischen Tendenzen Tür und Tor...

Mathe ist mit das wichtigste Erziehungsmittel/Schulfach neben Religion und Sport.
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Schallblech, 22. März 2017, 11:22 Uhr


Es ist eine Frage, wie es vermittelt wird. Ich war auch Mathehasser (und Füsik!) und hatte in meiner ganzen Schulkarriere immer Mühe, auf eine 4 zu kommen, einmal hats auch nicht geklappt. 1 Jahr lang hatte ich in beiden Fächern einen Lehrer, bei dem es mir Spaß machte! Zum ersten und einzigen Mal hatte ich in Mathe eine 2!!! und in Physik eine 3.
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Atlantica, 22. März 2017, 15:51 Uhr


Das ist total wichtig, was du schreibst, Schallblech: die wenigsten Lehrer sind pädagogische Asse. Physik wurde mir jedenfalls nicht so vermittelt, dass es mir Spass gemacht hätte. Mathe fand ich schon sehr interessant, auch wenn es manchmal eine Plackerei war. Manche Sachen sind mir so zugeflogen, anderen gingen zum einen Ohr rein...Das war in Deutsch und Geschichte nicht anders. Um ein wirklich guter Schüler zu sein, dazu fehlte mir allerdings der Fleiß.
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