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Im Kampf gegen den Ku Klux Klan zieht FBI-Agent Anderson (Gene Hackman) härtere Seiten auf. Foto: 3sat

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Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses

TV-Tipp: 3sat, Do, 15.12., 22.25 Uhr

15. Dezember 2016

Amerika, 1964. Im US-Bundesstaat Mississippi kämpft die schwarze Bevölkerung mit zunehmendem Erfolg für die Gleichberechtigung. Dann verschwinden drei der Bürgerrechtler.

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Im Kampf gegen den Ku Klux Klan zieht FBI-Agent Anderson (Gene Hackman) härtere Seiten auf. Foto: 3sat

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Es sind die führenden Köpfe der Bürgerrechtsbewegung, zwei Weiße und ein Schwarzer. Und es besteht kaum ein Zweifel daran, dass die drei von fanatischen Anhängern des rassistischen Ku-Klux-Klan ermordet wurden – nur fehlt von den Leichen jede Spur.

Um Licht in die Sache zu bringen, schickt das FBI zwei Spezialagenten nach Jussep County, Mississippi, die gegensätzlicher kaum sein könnten: Der junge Ward ist ein intellektueller und idealistischer Harvard-Absolvent, während es sich bei dem Agenten Anderson um einen abgebrühten und zynischen Ex-Sheriff handelt, der selbst in Mississippi aufgewachsen ist und aus alter Erfahrung weiß, wie man an die Leute in der Gegend herankommt.

Doch bei den zuständigen Behörden der Südstaaten-Kleinstadt stoßen beide auf Granit. Vor allem der einflussreiche Sheriff Stuckey und sein undurchsichtiger Deputy Pell lassen Ward und Anderson spüren, dass deren Nachforschungen in Jussep County unerwünscht sind. Zugleich lösen die unerbittlichen Ermittlungen der beiden FBI-Männer immer brutalere Reaktionen des Ku-Klux-Klan aus: Häuser brennen, Schwarze werden überfallen, entführt und grausam misshandelt.

Zwar sind Ward und Anderson überzeugt, dass auch der Polizeichef und seine Männer mit den rassistischen Geheimbündlern unter einer Decke stecken – beweisen aber können sie es nicht. Als die Gewalt zu eskalieren droht, beschließen die beiden Ermittler, ebenfalls mit härteren Bandagen gegen das schier undurchdringliche Netz aus Hass und Gewalt vorzugehen. Und tatsächlich stellen sich nun erste, wenn auch kleine Erfolge ein. Um endlich an die Drahtzieher der Morde heranzukommen, versucht Anderson, Pells junge, sympathische Ehefrau dazu zu bewegen, die Gewalttaten ihres Mannes nicht länger zu decken – mit fatalen Konsequenzen.

Meisterregisseur Alan Parker inszenierte mit „Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses“ ein spannendes und aufwühlendes Rassismus-Drama nach einem realen Fall. Getragen von dem intelligenten Drehbuch und exzellenten Darstellern, erzählt der Film ein dunkles Kapitel der jüngeren amerikanischen Geschichte. In den Hauptrollen brillieren Oscar-Preisträger Gene Hackman und Willem Dafoe als ungleiche Cops, daneben Oscar-Preisträgerin Frances McDormand („Fargo“). Bei den Academy Awards 1988 war „Mississippi Burning“ für sieben Oscars nominiert (u. a. für den Besten Film, die Beste Regie und den Besten Darsteller) und gewann den Preis für die Beste Kamera.

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Leser-Kommentare öffnen

Atlantica, 15. Dezember 2016, 13:33 Uhr


Wer noch auf ist und wach, sollte den Film nicht verpassen.
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Glybyrne, 15. Dezember 2016, 16:53 Uhr


ja einer der besten ever
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