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Im Zwiespalt

Altersgrenze

Von Gerd-Matthias Hoeffchen | 22. November 2016

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Die Westfalen sind dafür; die Lipper dagegen: Erhöhung der Altersgrenze für Presbyterinnen und Presbyter. Bisher gilt: Wer 75 wird, scheidet mit dem Geburtstag aus Kirchenvorstand (Lippe) oder Presbyterium (Westfalen) aus. Während die Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen gerade erst beschloss, diese Grenze zumindest soweit zu erhöhen, dass man zumindest noch die aktuelle Amtszeit zuende bringen kann (Presbyter kann man jetzt maximal bis 79 sein), sagt die Lippische Synode: Nein. Wie umstritten das Thema ist, zeigt sich auch daran, dass die Entscheidung in Lippe mit nur einer Stimme Mehrheit fiel.

Die Menschen leben immer länger, sie sind im Durchschnitt gesünder und fitter als früher. Und sie sollen immer länger arbeiten – Stichwort: Rente demnächst mit 70?
Sicher, jeder kennt ältere Menschen, die merkwürdig werden. Aber darf man deshalb pauschal allen die Befähigung entziehen? Beim Führerschein käme doch auch niemand auf die Idee, ihn beim 75. Geburtstag zwangsweise zu kassieren.

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