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Schülerwettbewerb zum Thema Reformation

Bildung

12. September 2016

Der Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung greift anlässlich des Lutherjahres 2017 diesmal unter anderem das Thema Reformation auf.

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Der Anschlag von Luthers 95 Thesen Foto: wikipedia

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Bonn (epd). Im Mittelpunkt stehen Fragen wie «Wie begann die Reformation eigentlich genau?» und «Weshalb war die 'richtige' Religion für die Menschen damals so entscheidend, und ist es vielleicht immer noch?», wie die Bundeszentrale am Montag in Bonn ankündigte. Die Bewerbungsphase für den 46. Schülerwettbewerb beginnt am 15. September und endet am 12. Dezember.

«Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - Luther und die Reformation» ist laut Bundeszentrale eines von insgesamt zwölf Themen, die für zwei Altersgruppen zur Auswahl stehen. Gemeinsam sollten Klassen zum Beispiel ein Brettspiel über Martin Luther, eine Zeitungsseite, eine Foto-Story, ein Radio-Feature, ein Video oder ein Leseheft gestalten.

Weitere Themen lauten «Junge Flüchtlinge bei uns», «Islam und Europa - wie passt das zusammen?», «Es geht um die Wurst - warum unser Essen das Wetter beeinflusst» und «Hallo, ich bin dein digitales Ich!».

Der Wettbewerb unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck wendet sich an die Klassen 4 bis 11 aller Schulformen. Er soll selbst organisiertes Lernen und Projektarbeit fördern sowie wichtige gesellschaftspolitische Themen in die Schulen tragen. Zu gewinnen sind mehr als 350 Preise, darunter Klassenfahrten ins In- und Ausland, Geldprämien und Sachpreise.

Im kommenden Jahr feiern die Protestanten das 500. Reformationsjubiläum. Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther seine 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche veröffentlicht und damit eine kirchliche und gesellschaftliche Erneuerungsbewegung angestoßen.

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