hg
Bild vergrößern
Pina Bausch (gestorben 2009), Choreographin und Leiterin des Tanztheaters Wuppertal. Foto: WDR

Anzeige

Unser Westen – Unsere Köpfe

TV-Tipp: WDR, Fr, 19.8., 21.00 Uhr

19. August 2016

Nordrhein-Westfalen feiert seinen 70. Geburtstag, und alle Nordrhein-Westfalen feiern mit. „Unser Westen – Unsere Köpfe“ präsentiert die ganz Großen, die das bevölkerungsreichste Bundesland hervorgebracht hat.

Bild vergrößern
Pina Bausch (gestorben 2009), Choreographin und Leiterin des Tanztheaters Wuppertal. Foto: WDR

Anzeige

Konrad Adenauer zum Beispiel, den Erfinder des von innen beleuchteten Stopfeis, besser bekannt als erster Bundeskanzler der BRD. Oder Helmut Rahn, der mit seinem Linksschuss das Wunder von Bern möglich machte. Pina Bausch, die ihrer Heimatstadt Wuppertal einen Platz auf der Weltbühne des Tanzes verschaffte. Politiker, Wirtschaftsführer, Sportler, Maler, Dichter und Denker: Sie alle haben die erfolgreiche Geschichte von Nordrhein-Westfalen geprägt.

„Unser Westen – Unsere Köpfe“ ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe im WDR Fernsehen, die immer freitags um 21 Uhr zu sehen ist. Auf „Unser Westen – Unsere Köpfe“ folgen die Ausgaben „Unser Westen – Unsere Komiker“, „Unser Westen – Unsere Lieder“ und „Unser Westen – Unsere Schauspieler“.

In allen vier Sendungen kommentieren NRWs Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Entertainer Ingolf Lück, Moderator Thomas Bug und „WDR aktuell“-Moderatorin Martina Eßer das Geschehen.

9

Leser-Kommentare öffnen

Paperback, 12. August 2016, 9:29 Uhr


Ja, Konrad Adenauer war ein Großer aus NRW, wie die anderen genannten Persönlichkeiten auch.
Aber, Freunde, dass Ihr in dieser Aufzählung einen sympathischen Christen, langjährigen Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten überseht, finde ich schade.
Ganz bestimmt gehört Johannes Rau in diese Galerie. Ich habe ihn sehr geschätzt.

Paperback
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Atlantica, 12. August 2016, 17:59 Uhr


Stimmt, Paperback. Johannes Rau fehlt! Und diese ewige Suche nach Vorbildern oder sogar Superlativen ist nicht mehr zeitgemäß. Das ist eine regelrechte Seuche.
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Paperback, 14. August 2016, 11:41 Uhr


Och, Atlantica, Vorbilder haben schon eine gewisse Bedeutung und - wie ich finde - eine positive Wirkung auf die Gesellschaft, zumal es oft an positiven Beispielen mangelt.
Ich hatte in der Zeit, als ich politisch unterwegs war, wiederholt schriftlichen Kontakt mit Johannes Rau. Da erlebte ich ihn als sehr verbindlich und zuverlässig.
Das galt vor allem dann, wenn es nicht um irgendwelche parteipolitischen Geschichten ging, sondern um konkrete Anliegen, die Menschen betrafen, und da zeigte sich dann, was mancher von uns damals mit der Vokabel "Bruder Johannes" meinte.
Ja, so war er. Dafür habe ich ihn geschätzt.

Paperback
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Atlantica, 14. August 2016, 12:49 Uhr


Das mit Bruder Johannes glaub\' ich wohl, Paperback. Ich habe ihn auch in sehr guter Erinnerung. Ich sehe im allgemeinen die Gefahr, dass man, indem Personen idealisiert werden (wozu ich früher aufgrund einer Entwicklungsstörung im Alter von 23 Jahren neigte), nicht mehr auf dem Boden der Tatsachen steht. Von daher: keine Vorbilder.
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Atlantica, 19. August 2016, 21:55 Uhr


Herbert Groenemeyer und seine markante Stimme. Das sagte Hannelore Kraft. Groenemeyer ist als Schauspieler gross, aber ausser seiner Rolle in "Das Boot" nicht sehr bekannt geworden. Um so interessanter zu erfahren, dass er schon als junger Mann das Schauspiel Bochum leitete.
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Atlantica, 22. August 2016, 8:03 Uhr


Man muss sich nur mal das Lied "Mit Gott" von Grönemeyer anhören. Dann wird man schon sehen, welches "Niveau" unsere Fans haben.
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Ulrich Keßler, 22. August 2016, 10:26 Uhr


Herbert Grönemeyer war als junger Schauspieler am Schauspielhaus Bochum beschäftigt. Er hat es nie geleitet. Das ist Aufgabe eines Intendanten.
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Atlantica, 23. August 2016, 6:41 Uhr


An sich ist die Idee gut, das Land NRW zu feiern. Auch mit einer Sendung über bedeutende Kinder des Landes. Allerdings sieht man hier etwas Paradigmatisches: die "Großen", das sind die, eigentlich muss man sagen, sollen die sein, welche den höchsten Beliebtheitsgrad haben und am besten für die eigenen Zwecke gebraucht werden. Wirklich bedeutend kann also nur jemand sein, der etwas Eigenes schafft, ohne andere herabzusetzen. Das ist eine seltene Erscheinung: auf Johannes Rau trifft sie in besonderer Weise zu. Man darf jetzt aber nicht den Fehler machen, solche Menschen neben andere, weniger bedeutende, zu setzen. Es ist schade, dass die SPD heute nicht mehr das ist, was sie einmal zu sein schien.
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login

Atlantica, 23. August 2016, 8:26 Uhr


Leider ist Johannes Rau als Großer in Vergessenheit geraten. Immerhin konnte Konrad Adenauer nicht vergessen werden: zu charismatisch diese Figur. Doch es bleiben auch Fragen: Konrad Adenauer neben Herbert Grönemeyer? Das Lob Hannelore Krafts für Herbert Grönemeyer. Einer von uns...
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login
Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Per E-Mail empfehlen