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Brian Cohen (Graham Chapman) wurde zufällig im Stall neben dem echten Jesus geboren. Spät und ungewollt wird aus dem Snackverkäufer der Jerusalemer Arena doch noch ein neuer Messias. Foto: arte

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Das Leben des Brian

TV-Tipp: arte, So, 14.8., 20.15 Uhr

14. August 2016

Brian wird zeitgleich mit Jesus Christus geboren, nur einen Stall weiter.

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Brian Cohen (Graham Chapman) wurde zufällig im Stall neben dem echten Jesus geboren. Spät und ungewollt wird aus dem Snackverkäufer der Jerusalemer Arena doch noch ein neuer Messias. Foto: arte

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Als die drei Weisen aus dem Morgenland merken, dass sie dem falschen Heiland huldigen, wollen sie ihre Weihgaben wiederhaben, doch Brians Mutter Mandy Cohen weiß Weihrauch und Myrrhe zu verteidigen.

Jahrzehnte später hat Brian es zu einem Häppchenverkäufer im römischen Amphitheater gebracht, der immer noch bei seiner Mutter lebt. Doch mit dem Eintritt in die „Volksfront von Judäa“ ändert sich Brians Leben: Durch den Versuch, die Frau von Pontius Pilatus zu entführen, um so das römische Imperium zu Fall zu bringen, wird Brian zu einem gesuchten Kriminellen.

Nach der Verhaftung gelingt ihm zwar die Flucht, doch durch einen dummen Zufall wird er auf dem Marktplatz für einen Propheten gehalten. Gerade in seinen zusammenhanglosen Stottereien meint das Volk die Worte des Messias zu erkennen. Es gelingt ihm nicht, seine wachsende Jüngerschaft abzuschütteln.

Zwar bringt ihm sein neuer Heiland-Status auch eine Liebesnacht mit der politischen Aktivistin Judith ein, doch in der Folge wird Brian erneut verhaftet und diesmal zur Kreuzigung verurteilt. Seine Jünger finden das alles andere als schlimm, macht es doch einen waschechten Märtyrer aus ihrem Messias.

„Das Leben des Brian“ ist der zweite und bekannteste Film der Monty Pythons. Bei seiner Uraufführung wurde er von christlichen Gruppen der Blasphemie bezichtigt und heftig bekämpft. Jahrzehnte später ist er zum Kultfilm einer ganzen Generation geworden, die weite Textpassagen mitsprechen kann.

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Leser-Kommentare öffnen

Atlantica, 14. August 2016, 14:48 Uhr


Ich kann dem Film nichts, aber auch gar nichts, abgewinnen. Verstehe nicht, warum er gerade hier beworben wird. Das ist verrueckt!
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Glybyrne, 15. August 2016, 11:23 Uhr


seeeeeeeeeehr viele in den gemeinden finden den film toll. kultstatus. ich liebe ihn kenne fast alle jokes auswendig :)
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Atlantica, 15. August 2016, 11:44 Uhr


Glybyrne, du willst doch nur provozieren. Aber ich lasse mich von dir nicht provozieren; so blöde bin ICH nicht...
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Atlantica, 15. August 2016, 12:09 Uhr


O.k., bei einer Szene musste ich auch lachen. Ich sehe das so: der britische Humor zieht alles, auch das Heilige, in den Dreck. Er macht vor nichts halt. Das hat bis heute in der Welt der Gebildeten zu einer äußerst liberalen Grundhaltung geführt. Mit dieser ist aber kein Staat zu machen, die Konsequenz wäre der Untergang des Christentums.
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Atlantica, 16. September 2016, 10:14 Uhr


Das, welches als Blasphemie empfunden wird, Glybyrne, dient es nicht den Fundamentalisten als Motiv fuer ihr schreckliches Tun. Ich werde nie den entsetzten Gesichtsausdruck meines Lehrers vergessen, als der Jahrgang den Film sah. Ein wirklich guter Lehrer!
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oberschwester, 16. September 2016, 16:09 Uhr


Gott sei Dank ist dieses Machwerk gegen unsere Kirche zumindest an einigen Tagen in Deutschland verboten. Die Filmzensoren haben mit der Unterstützung unserer Kirchenoberen leider noch nicht den Mut gehabt, ihn ganz zu verbannen. Arbeiten wir daran und vollenden Gottes Wille.
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Glybyrne, 16. September 2016, 16:44 Uhr


troll!
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oberschwester, 17. September 2016, 6:54 Uhr


Liebe/r Glübyrne,

was ist "troll!!"?
Fakt ist: der sog. Film ist bisher an einigen Tagen in unserer Demokratie verboten.
An diesem Verbot hält die Zensurbehörde, in der unsere Kirche mitarbeitet, fest.
Wir Christen sollten uns gemäß der heiligen Schrift gegen Gotteslästerungen einsetzen.
Daher ist das vollständige Verbot nur folgerichtig.
Toll - nicht troll.
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Alwite, 17. September 2016, 8:41 Uhr


Glybyrne: "don\'t feed the troll" :-))))
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Atlantica, 17. September 2016, 13:07 Uhr


Seht ihr keinen Zshg. von Bibel-Fundamentalismus uns seinem Widersacher? Oder glaubt ihr noch an den Teufel?
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Atlantica, 17. September 2016, 20:09 Uhr


Wenn Leute sich in die Luft sprengen, ist das nicht gut. Soweit ein Zshg. zum Koran hergestellt werden kann, muss man das Fundamentalismus nennen. Wenn der Buchstabe der Bibel zitiert wird, so kann das u. U. ebenfalls schlechte Wirkungen habe. Und ich glaube einfach, dass Charlie Hebdo und "Das Leben des Brian" vergleichbar sind. Nur dass fundamentalistische Nicht-Christen eben nicht so schnell morden und scheinbar harmlos sind. Aber was steht uns möglicherweise bevor, wenn wir nicht umdenken!
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Atlantica, 18. September 2016, 21:36 Uhr


Ich frage mich, was ich noch auf dieser Seite mache? Sobald man einen kritischen Beitrag schreibt, bricht das große Schweigen aus! Leute, was glaubt ihr denn, vielleicht, dass die Bibel das Wort Gottes ist?

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Glybyrne, 19. September 2016, 9:51 Uhr


vielleicht sprichst du auch einfach nur selbstverständlichkeiten aus. geht mir jedenfalls so. was soll ich darauf antworten? richtig. gut weiter so. hilft das?
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Alwite, 19. September 2016, 11:07 Uhr


Lieber Atlantica,
Deine Kommentare haben für mich immer Anregungen parat, die mich zum Nach-Weiterdenken und zur Selbstreflektierung anregen. Bitte, ja, mach weiter so.:-)
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Atlantica, 19. September 2016, 11:22 Uhr


Liebe Alwite, danke, danke, Theologen sind hervorragende Denker, aber sie können nicht diskutieren. Deswegen macht für mich das alles hier keinen Sinn.

Liebe Grüße nach Hamburg!
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Atlantica, 19. September 2016, 11:22 Uhr


Liebe Alwite, danke, danke, Theologen sind hervorragende Denker, aber sie können nicht diskutieren. Deswegen macht für mich das alles hier keinen Sinn.

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Atlantica, 19. September 2016, 11:22 Uhr


Liebe Alwite, danke, danke, Theologen sind hervorragende Denker, aber sie können nicht diskutieren. Deswegen macht für mich das alles hier keinen Sinn.

Liebe Grüße nach Hamburg!
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Atlantica, 19. September 2016, 11:22 Uhr


Liebe Alwite, danke, danke, Theologen sind hervorragende Denker, aber sie können nicht diskutieren. Deswegen macht für mich das alles hier keinen Sinn.

Liebe Grüße nach Hamburg!
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Alwite, 20. September 2016, 8:37 Uhr


Lieber Atlantica,
bitte dieser Film hat mit mir oder Theologen wenig zu tun - der Film ist abstossend - und doch auch nichts weiter als DER Wiederspruch in reinster Form. Wir brauchen uns doch nur in der Praxis umschauen. Wie abstossend sind Äusserungen, die in Allem und Jedem, das hier verfilmte Anti so lehrhaft präsentieren? Deutlicher kann auf die Übertreibung eines zwanghaften WIDER, das noch nicht einmal wahr nimmt, dass es gemeint ist, wirklich nicht hingewiesen werden:-)
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Atlantica, 20. September 2016, 8:55 Uhr


Ich finde, es hat viel mit Theologie zu tun. Warum protestiert niemand?

Alwite, 20. September 2016, 17:08 Uhr


Der Film IST Protest!
Protest wider Jesu, wider Gott, wider GUT!
Er lässt uns ohne ABER eine eigene Seite sehen, mit der wir, wie Du unschwer erkennst, uns anstatt sie zu verleugnen, nun ehrlichkeitshalber auseinandersetzen.


Glybyrne, 20. September 2016, 17:22 Uhr


sorry ich sehe das ganz anders. der film nimmt nicht jesus oder gott auf den kieker sondern die menschen die seine botschaft missverstehen und verdrehen. brian ist NICHT jesus. das ist ein immer wieder weiter gegebenes missverständnis. es gibt eine szene am anfang in der jesus zu sehen ist. da hält er die bergpredigt. brian ist einfach ein paralleluniversum. abgesehen davon entweder mag man anarchischen humor oder nicht.

Alwite, 20. September 2016, 18:27 Uhr


Lieber Glybyrne , sorry, bitte wo schreibe ich, dass Brian Jesus ist? Da hast Du mich völlig missverstanden. Der Film lässt mich und Dich in den Spiegel blicken. Auch wenn es uns nicht passt. Wir erkennen in Ihm uns selbst.

Deine Erklärung deckt sich in anderen Worten mit meiner Meinung. Nur stehe ich nicht neben den Akteuren, sondern weiß um ihre Eigenschaften in mir, gäbe ich diesen Raum, würde auch ich ganz schnell zum selben Paralelum.

Atlantica, 20. September 2016, 20:21 Uhr


Glybyrne, danke für deine Antwort. So ähnlich sah ich die Sache mit Anfang 20. Ich habe dann aber gesehen, wohin dieser leichtfertige Umgang mit dem Glauben führt. Für mich ist die Sache jetzt geklärt - soll jeder auf seine Fasson selig werden!
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Schallblech, 20. September 2016, 9:45 Uhr


Ich zum Beispiel nicht, weil ich den Film nicht gesehen habe, und das auch nicht tun werde.
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Atlantica, 20. September 2016, 9:53 Uhr


Ja, dann guck dir den Film einmal an, Schallblech. Und dann entscheide, ob Glybyrne recht hat, der ihn ja für so sehr beliebt in Gemeinden hält. Ich halte das für ein Ammen-Märchen...
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Schallblech, 20. September 2016, 10:44 Uhr


Nein, ich will mir das nicht anschauen. Ob Glybyrne recht hat oder nicht, sei\'s drum, ist mir egal. In meiner Gemeinde würde er nicht ankommen, das kann ich mit Sicherheit sagen.
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Atlantica, 20. September 2016, 11:13 Uhr


Aber dennoch nimmst du dir das Recht heraus, mir zu unterstellen, ich wuerde mir meinen eigenen Aussenseiter-Glauben basteln. Dabei kannst du die Berechtigung meiner Ansichten leicht nachpruefen, ist der Film in Ausschnitten doch auf youtube zu sehen.

Ade!

Schallblech, 20. September 2016, 14:51 Uhr


Ich habe dir damals nichts unterstellt, lieber Atlantica, sondern nur verwundert nachgefragt (ohne dabei das Wort Außenseiter zu verwenden). Wenn das bei dir anders angekommen ist, tut es mir leid.
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Alwite, 20. September 2016, 12:06 Uhr


Versuchs, und übertreib einmal,
gleich ist die Welt von dir entzückt.
Das Grenzenlose heißt genial,
wär\'s auch nur grenzenlos verrückt.

sagte schon Paul von Heyse:-)
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Atlantica, 20. September 2016, 16:44 Uhr


Habt ihr denn keine Probleme mit diesem Thread? Las gerade eine Auslegung der Lessingschen Ringparabel. Toleranz heisst doch nicht, alles als gleich gueltig, also gleichgueltig, hinzunehmen.

Gut, dass wir uns im uebrigen alle so gut verstehen.
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Erika Moers, 20. September 2016, 17:26 Uhr


Ich kenne den Film auch nicht, kann deshalb nichts dazu sagen. Aber weil hier von Atlantica gerade der Begriff „Toleranz“ auftaucht: In der Tat heißt Toleranz NICHT, dass alles gleich gültig zu sein hat, sondern „ACHTUNG haben und DULDUNG üben gegenüber anderen Auffassungen, Meinungen und Einstellungen“. Somit ist Toleranz schlechthin die Basis für gelingendes Miteinander, auch im Streiten.
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