hg
Bild vergrößern
Foto: Wikipedia

Anzeige

Auf zu den Ahnen

Internet

epd/UK | 16. August 2016

Neue Online-Angebote helfen bei der Familienforschung

Bild vergrößern
Foto: Wikipedia

Anzeige

Gute Zeiten für Ahnenforscher: Zwei neue Angebote bieten erweiterte Recherche-Möglichkeiten bei der Stammbaum-Pflege. Zum einen können Familienforscher jetzt online in den historischen KIRCHENBUCHBESTÄNDEN DER EVANGELISCHEN KIRCHE VON WESTFALEN (EKvW) suchen: Das Landeskirchliche Archiv in Bielefeld hat rund 7.000 evangelische Kirchenbücher von 382 westfälischen Gemeinden digitalisieren lassen, wie das «Kirchenbuchportal Archion» in Stuttgart mitteilte. Damit sei die westfälische Landeskirche die erste, deren Kirchenbuchbestände nahezu vollständig im Internet verfügbar seien.

Zum anderen  veröffentlicht das LANDESARCHIV NRW rund 44.000 Sterbeurkunden aus den Jahren 1874 bis 1938 aus Westfalen, so das Landesarchiv in Detmold. Für das Projekt würden bereits seit über einem Jahr die sogenannten Personenstandregister im Landesarchiv fotografiert und auf der Internetseite des Landesarchivs zugänglich gemacht. 

Den Auftakt im Angebot des Landesarchivs bilden rund 80.000 Aufnahmen von Archivalien aus Beckum, wie es hieß. In den kommenden Jahren sollen Daten aus ganz Westfalen folgen. Bei der Digitalisierung würden die Scans mit verschiedenen Schlagworten verknüpft, so dass sich Ahnenforscher bei ihren Recherchen schneller zurechtfinden.

Bei dem Projekt arbeitet das Landesarchiv mit der Initiative «FamilySearch» der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Deutschland («Mormonen») zusammen. FamilySearch habe aus theologischen Gründen ein Interesse an der Digitalisierung und Veröffentlichung von Personendaten, hieß es. Zugleich habe die Initiative umfangreiche Erfahrungen mit solchen Digitalisierungsprojekten.

In den Kirchenbuchbuchständen der EKvW sind neben den klassischen Gemeindekirchenbüchern auf dem Internetportal Zivilregister und Militärkirchenbücher zu finden.

Darin sind unter anderem Geburts- und Sterbedaten sowie Eheschließungen verzeichnet. In der Regel ende die Präsentation der Quellen mit der Einführung der Standesämter im Jahr 1875. Auch die Landeskirchen im Rheinland und in Lippe sowie die Landeskirche in Braunschweig wollen den Angaben zufolge ihre Kirchenbücher in Zukunft online zur Verfügung stellen.

Die Digitalisierung der rund 7.000 evangelischen Kirchenbücher der westfälischen Landeskirche sei mit erheblichem Kostenaufwand verbunden gewesen, hieß es. Um die Bereitstellung über das Kirchenbuchportal Archion zu finanzieren, ist die Nutzung kostenpflichtig. Das Kirchenbuchportal Archion wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit zunächst elf Landeskirchen aufgebaut. Ziel sei ein gemeinsames Portal zur Präsentation von Kirchenbüchern und weiterer biografischer Quellen, die so der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden, hieß es.

INTERNET:

Kirchenbücher unter www.archion.de

Landesarchiv unter www.archive.nrw.de

1

Leser-Kommentare öffnen

Matthäus53, 28. August 2016, 18:49 Uhr


Wer hilft mir bei der Suche nach einem zum ev. Glauben konvertierten Zahnarzt , nebst Ehefrau. Herr Dr. Kurt Noa.
Bis 1937 wohnhaft in Echernacherbrück (lux. Grenze), Bitburger Straße 11. Hier nach verliert sich leider seine Spur !
Bitte melden Sie sich erst an, um eine Antwort zu verfassen
zum Login
Bitte melden Sie sich erst an, um einen Kommentar zu verfassen
zum Login
Per E-Mail empfehlen