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Mit Spannung erwarten Gerry (Daniel Day-Lewis) und Gareth Peirce (Emma Thompson) das Urteil. Foto: arte

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Im Namen des Vaters

TV-Tipp: arte, Mi, 10.8., 20.15 Uhr

10. August 2016

Nordirland 1974: Gerry Conlon und sein Freund Paul Hill schlagen sich als Gelegenheitsgauner durchs Leben. Mit ihren Aktivitäten bringen sie sowohl die britischen Besatzer als auch die Freiheitskämpfer der IRA gegen sich auf.

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Mit Spannung erwarten Gerry (Daniel Day-Lewis) und Gareth Peirce (Emma Thompson) das Urteil. Foto: arte

Gerrys Vater Giuseppe nimmt die beiden aus der Schusslinie und schickt sie nach London. Dort kommen sie in der heruntergekommenen Wohngemeinschaft von Paddy Armstrong und dessen Lebensgefährtin Carole unter. Ihr unkonventionelles Dasein finanzieren sie durch kleine Einbrüche und andere Gaunereien.

Mit dem Einbruch in die Wohnung einer Prostituierten nimmt das Unglück seinen Lauf. Mit dem erbeuteten Geld kleiden sich Gerry und Paul neu ein und fahren nach Belfast, um Eindruck zu schinden. Doch in der Nacht vor ihrer Ankunft explodieren in zwei Pubs im englischen Guildford Bomben der IRA.

Gerry und Paul geraten in den Kreis der Verdächtigen. Unter dem Druck massiver Einschüchterung und Folter unterschreiben sie ein Geständnis. Auch Gerrys Familienangehörige geraten unter Tatverdacht. So landet sein Vater Giuseppe, der Beihilfe bezichtigt, ebenfalls im Gefängnis. Für beide lautet das Urteil: lebenslänglich

 Erst 15 Jahre später stößt die junge Anwältin Gareth Peirce auf Akten, die die Machenschaften der Ermittlungsbehörden beweisen. Damit beginnt ein zäher Kampf gegen die Mühlen der britischen Justiz.

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Leser-Kommentare öffnen

Atlantica, 10. August 2016, 12:10 Uhr


Den Film sah ich seinerzeit im Kino. War schwer beeindruckt. Kann man empfehlen, wenngleich in bezug auf die historische Wahrheit einige Fragen offen bleiben. So hat der Film eine doch recht anti-britische Tendenz.
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