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Das junge Gesicht der Synode: Caroline Peters aus Lippstadt, Vertreterin der Jugendverbände. Foto: gmh

Sprecht mit uns!

Im UK-Podcast: Caroline Peters

Aus dem Archiv (11.11.2008)

Sie hatte einen vielbeachteten Rede-Auftritt vor der Landessynode: Caroline Peters aus Lippstadt, Vorsitzende der Landesjugendvertretung in NRW.

Bei der Synode ist sie als »sachverständiger Gast für die Jugendverbände« eingeladen. Was die 20-jährige Studentin der Kulturwissenschaft und Jura von der Synode hält, der Kirche und dem ganzen Drum und Dran, verrät sie im UK-Podcast (unten).## Was sie will? Zum Beispiel mehr Raum für das Thema Jugendarbeit in den Beratungen der Landessynode. »Wir wollen das Thema nicht nur als ein Element unter vielen haben, sondern denken, dass es zur Hauptaufgabe kirchlicher Arbeit gemacht werden muss«, sagt die Jugendvertreterin. Jugendarbeit dürfe nicht nur aus außergewöhnlichen Projekten und »Events« bestehen, meint Peters, sondern müsse verankert sein in den Gemeinden und Kirchenkreisen – »als regelmäßige Aufgabe, die auch von allen wahrgenommen und nicht nur auf einige Pädagogen abgeschoben wird«. Jugendliche sollten ihre Angebote außerdem selbst gestalten dürfen und dabei von Erwachsenen unterstützt werden. Ihr Wunsch an die Synodalen: Jugendliche mit ihren Bedürfnissen und Anregungen überall in den Gemeinden und Kirchenkreisen ernst zu nehmen. Sie selbst habe während der Synode viele positive Erfahrungen gemacht, betonte die 20-Jährige. Aber sie ist skeptisch: »Ob diese Wohlgesonnenheit der Jugend gegenüber auch tatsächlich umgesetzt werden wird, in landeskirchlichen Beschlüssen und in Kirchenkreisen und Gemeinden, das wird sich erst noch zeigen.«